Zuerst wollten sie uns hier nicht

Im Rahmen der Abendschule Migration, die vom Multikulturellen Zentrum Prag zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wird, stellten am 9. Oktober 2018 die Brüder Masoud und Mojtaba Sadinam ihr Buch „Unerwünscht“ vor.

In diesem viel beachteten Buch erzählen sie die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte der Flucht aus dem Iran 1996, des Ankommens in Deutschland, was sich letztlich aufgrund eines langwierigen Asylverfahrens über 9 Jahre hinziehen sollte. Dass ihre Integration schlussendlich geglückt sei, habe vor allem daran gelegen, dass sie sich als Familie gegenseitig Rückhalt gegeben hätten. Zentrales Element bei der Integration sei aber das Erlernen der deutschen Sprache gewesen. Dieses Argument griff Ilko Keßler vom Landesverband Sachsen der Arbeiterwohlfahrt auf. Die AWO würde in ihrer Integrationsarbeit mit über 500 Angestellten vor allem auch auf den Spracherwerb setzen. Dies sei der Schlüssel für eine Integration in Arbeit, Ausbildung und Gesellschaft. 

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