Vernissage der Ausstellungen

 

 Foto: Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Tschechischen Republik

Am Dienstag, den 1. November 2011, sind im Kaisersaal des Museums in Ústí nad Labem  die Ausstellungen „Die sudetendeutschen Sozialdemokraten, von der DSAP zur Seliger Gemeinde“ sowie „Ernst Paul: Wir müssen mit dem Vergeben beginnen“,  organisiert von dem Archiv der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit Collegium Bohemicum und von der Leiterin des Archivs, Dr. Anja Kruke vorgestellt, eröffnet worden.

Thematisch knüpfen die beiden Ausstellungen einander an. Während die erste Ausstellung, die von der  Seliger Gemeinde organisiert worden ist, allgemein auf die sudetendeutsche sozialdemokratische Geschichte eingeht, stellt die Ausstellung über Ernst Paul einen Sozialdemokraten dar, der sich für die im Zuge des Zweiten Weltkriegs vertriebenen Sudetendeutschen engagierte und zuweilen außerdem als Bundesvorsitzender der Seliger-Gemeinde fungierte. Die Vision Pauls einer fundierten deutsch-tschechischen Partnerschaft wurde dabei von der Ausstellung ebenso aufgenommen, wie die daraus resultierende Vorstellung, ein gemeinsames Europa zu gestalten.

Die beiden Ausstellungen können in dem Museum Ústí nad Labem bis zum 16. Dezember 2011 besucht werden.

 

Foto: Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Tschechischen Republik

 

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